Nachricht von Giorgio Pannuzzo Übersetzt von Karin Herold.
Ein anderes intensives Wochenende auf der Südseite vom Arera (bei Oltre il Colle – BG).
Zwischen Samstag und Sonntag sind zwei neue Höhlenforschungen ausgeführt worden, um die Erforschungen in der Höhle Crevazza Fruttari fortzusetzen.
Teilnehmer : C.Ciapparelli, R.Gaiti, G.Pannuzzo, M.Ravasio, C.Rota, S.Serighelli, S.Vandone, B.Zamboni.
(GSB Le Nottole – CS Varesino CAI – SSI – GEC Genepi).
- Am Samstag sind wir den Abstieg in der großen Schacht , die wir letzten Sonntag auf halbem Weg unterbrochen hatten, weiter hinuntergestiegen, längs stets riesigen Räumen, die jedoch weiter unten anfingen nass zu sein, mit großer Freude von unseren Vermessern.
Insgesamt vermisst jetzt die Schacht 153 Meter Tiefe und ist theoretisch durch einer großen Terrasse in 2 Teilen eingeteilt, die einerseits bei circa 65 Meter dazwischen schwebt (mit einer Axe von WNW) und im zweiten Teil bei 85 m (Axe SSW).
Die verschiedenen Fortsetzungsmöglichkeiten am Grunde sind zu eng und zu nass, um jetzt daran interessiert zu sein….. wir werden in trockneren Zeiten darüber sprechen, auch weil wir unterwegs den Luftzug verloren haben.
- Am Sonntag sind wir einen „seitlichen“ Weg hinuntergestiegen, den man von der schwebenden Terrasse aus erreicht (Branche „Eureka!“).
Dieser zweite Abstieg ist, bei einer Höhe von über –200m, nicht vervollständigt worden wegen Mangel an Seilen, aber die neue Schacht „Archimede“ geht noch ein ganzes Stück mit enormen Durchmessern weiter runter, das ist jedenfalls, was wir durch die Akustik-Probe mit Steinen vermuten können.
Das gute an der Sache ist, dass wir den Luftzug (zum Teil) wieder gefunden haben und dass die Räume erheblich trockener sind.
Zur Zeit misst die Gesamttiefe 261 Meter, während der Verlauf auf der Ebene völlig unbedeutend ist.